150 JAHRE KRÜGER IN HESSISCH OLDENDORF

BAUSTOFFHANDEL IM WANDEL DER ZEIT

150-jähriges Bestehen feiert das älteste Familienunternehmen in der Kernstadt, ‚Krügers Baufachzentrum‘ in diesem Jahr. Mit dem Verkauf von Betondachsteinen und Betonrohren fing alles an, in den 1920er Jahren kam zum Handel mit Zement und Baustoffen zur Dämmung der Handel mit Bauholz hinzu. Vor fünfzig Jahren wurde dann ‚Krügers Baumarkt‘ Am Güterbahnhof 1 eröffnet für Handwerker im Hoch- und Tiefbau wie für private Häuslebauer – nun auch mit Werkzeug-Verkauf. In den 90er Jahren in ‚Krügers Baufachzentrum‘ umbenannt, wurde der 400 Quadratmeter große Baustofffachmarkt Anfang 2018 renoviert, umgebaut und modernisiert, um für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein.

Dort finden Handwerker und Menschen, die gerne selbst Hand anlegen, nahezu alles, was zum Bauen, Sanieren, Renovieren, Modernisieren, Reparieren oder einfach zum Verschönern in Haus und Garten benötigt wird: Werkzeug, Maschinen, Eisenwaren (darunter Befestigungsmaterial, Schrauben und Nägel in großer Auswahl), chemische Baustoffe und Zubehör rund um die Abwassertechnik. Natürlich wird auch die Sicherheit nicht vergessen: Arbeitshandschuhe, Sicherheitsschuhe, Leitkegel oder Warnleuchten liegen in den Regalen bereit. Außerdem gibt es Müllsäcke, Kübel, Leitern, Wasserkanister, Schläuche sowie Universalöl, Silikon, Kleber und viele weitere Produkte. Für die Gestaltung von Dach, Fassade und Innenräumen sind Bedachungslösungen, Verblender, Putze und Farben auch in großen Mengen vorrätig.

Wer beim Sanieren Energiekosten sparen und den CO2- Ausstoß verringern möchte, kann beispielsweise auf modernste Hochleistungsprodukte für effizientes, umweltschonendes und energiesparendes Dämmen zurückgreifen. „Alles, was beim Bauen benötigt wird, finden Sie bei uns. Angefangen beim einfachen Hammer über komplexe bauchemische Erzeugnisse bis hin zu Komplettlösungen. Unser umfassend geschultes Team berät Sie gerne und betreut Sie bei all Ihren Vorhaben“, betont Baustoffverkäufer und Prokurist Heiko Eggers.

Er weist auf die große Auswahl an Maschinen zum Bohren, Sägen oder Schleifen hin, auf das umfangreiche Zubehör sowie auf modernste Maschinen wie den Nass-Trocken-Rüttelsauger oder den beim Frühjahrsputz besonders effektiven Hochdruckreiniger.

150-jähriges Bestehen feiert das älteste Familienunternehmen in der Kernstadt, ‚Krügers Baufachzentrum‘ in diesem Jahr. Herzstück des wirtschaftlichen Erfolges waren und sind die Menschen, die dort arbeiten und sich fachkundig um die Erfüllung der Kundenwünsche kümmern. Erste Ansprechpartner Am Güterbahnhof 1 sind Heiko Eggers, Markus Hartmann, Svenja Kuhlmann, Thomas Windt und Denise Trappe – ein starkes Team! Baustoffverkäufer Heiko Eggers, 52 aus Fuhlen, verheiratet, zwei Kinder, ist am längsten dabei: „1984 machte ich hier ein Praktikum, ging dann in die Lehre und blieb. Heute bin ich im Verkauf, als Disponent sowie in der Geschäftsleitung tätig und weiß die Arbeit im Team in HO und für HO zu schätzen. Hier kennt man sich und unterstützt sich im großen Netzwerk. Ich bin von meiner Heimatstadt begeistert, eben ein echter HO Fan. In meiner Freizeit liebe ich Blasmusik, Kochen, Grillen und Vereinsmeiern.“ Baustoffverkäufer Markus Hartmann, 43 aus Antendorf, verheiratet, 2 Kinder: „Als gelernter Zimmerer suchte ich im Februar 2005 krankheitsbedingt einen Umschulungsbetrieb und habe hier kurzfristig ein Vorstellungsgespräch bekommen. Heinrich Krüger war bereit mich in seinem Betrieb zum Groß- und Außenhandelskaufmann umzuschulen. Heute arbeite ich als Verkäufer in allen Bereichen. Ich mag das familiäre Betriebsklima, die kurzen Dienstwege, die große Flexibilität und die Nähe zu meinem Heimatort, in dem ich mich als Ortsbrandmeister ehrenamtlich in der Feuerwehr engagiere.
Baustoffverkäuferin Svenja Kuhlmann, 35 aus Grohnde, verlobt: „2014 wollte ich eine Umschulung oder Ausbildung im kaufmännischen Bereich machen. Als ich hörte, dass hier Umschüler eingestellt werden, rief ich Heiko Eggers an. Bereits drei Tage später begann ich meine Umschulung zur Groß- und Außenhandelskauffrau. 2019 schloss ich die Weiterbildung zur Wirtschaftsfachwirtin mit erfolgreichem Abschluss ab. Meine Tätigkeiten im Betrieb sind Verkauf, Kundenberatung und -betreuung. Ich bin zuständig für den Fachmarkt, für Artikel- und Preispflege. Mir gefällt hier der Zusammenhalt des Teams, die Kundennähe und dass es immer wieder neue Herausforderungen gibt. In meiner Freizeit treibe ich gerne Sport (Fitness und Mountainbike) und spiele Gitarre. Baustoffverkäufer Thomas Windt, 47 aus Hameln, ledig: „Ich bin gelernter Tischler. Durch ein Praktikum wurde ich auf das Familienunternehmen aufmerksam. Bereits nach zwei Tagen entschloss ich mich daraus eine Umschulung zum Groß- und Außenhandelskaufmann zu machen, weil mir die Arbeit so gut gefiel. Seit drei Jahren gehöre ich nun schon zum Team.“ Azubi Denise Trappe, 34 aus Rohrsen, ledig, zwei Kinder ist die Jüngste im Team hinterm Verkaufstresen: „Von Svenja Kuhlmann habe ich erfahren, dass ich mich hier um eine Ausbildungsstelle bewerben kann. Ich habe meine Unterlagen eingereicht und arbeite nun hier als Auszubildende im Büromanagement. Ich finde wir sind ein super familiäres Team!“

Auch im Jubiläumsfrühjahr alles für die Außen- und Gartengestaltung in Krügers Baufachzentrum Hessisch Oldendorf. 150-jähriges Bestehen feiert das älteste Familienunternehmen in der Kernstadt, 'Krügers Baufachzentrum' in diesem Jahr. Gehörten anfangs ausschließlich Betondachsteine und Betonrohre zum Sortiment, hält der Betrieb nun eine umfangreiche Produktpalette für Gestaltungsmaßnahmen im Innen- wie im Außenbereich bereit. Mit Beginn des Frühjahrs machen sich viele Gartenfreunde Gedanken über Veränderungen oder gar eine Neuplanung der Außenanlage. Anregungen finden sie in der ganzjährig geöffneten Garten- und Landschaftsbau-Ausstellung gegenüber dem Geschäftseingang Am Güterbahnhof 1 sowie in dem druckfrisch im Baufachzentrum ausliegenden Gartenkatalog. Dort gibt es vielfältige Gestaltungsvorschläge, um Terrasse oder Garten, die Spielanlage für die Kinder oder die Umzäunung wieder schön zu machen. Ob Stein, Keramik, Holz oder Kunststoff für Terrassen, Mauersteine, Belag für Gartenwege oder Auffahrten, Natursteine wie Findlinge, Stelen und Palisaden oder Zäune aus Holz, Kunststoff und Stein: Für jede Gestaltungsidee ist etwas dabei. Zum Jubiläumsjahr lässt Krügers Baufachzentrum sogar in limitierter Auflage ein Sonderpflaster fertigen: HO-Glimmer (40x20x8cm, anthrazit-grau-bunt). Darüber hinaus sind Schüttgüter wie Kies, Splitt und Mineralgemisch, Klinker und Verblender sowie Gartenhäuser und Carports erhältlich. Beratung für Ihre Gartengestaltung, Vermittlung von Planern und GaLa-Bauern, Transport (auch mit Kraneinsatz) und Aufstellen von Containern zählen zu den Dienstleistungen. Wer sich in Ruhe ein Bild vom vielseitigen Angebot für den Außenbereich machen möchte, findet den Garten-Katalog als Beilage im März-Schaufenster. „Lassen Sie sich inspirieren und nutzen Sie unsere fachkundige Beratung, um Ihren Traum zu verwirklichen“, so Denise Trappe, junge Auszubildende im flexiblen Team von Krügers Baufachzentrum.



Pünktlich zum Jubiläum startet Krügers Baufachzentrum mit modernstem Fahrzeug durch Hessisch Oldendorf. 150-jähriges Bestehen feiert das älteste Familienunternehmen in der Kernstadt, 'Krügers Baufachzentrum' in diesem Jahr. Wurden seinerzeit die von Firmengründer Carl Leopold Krüger hergestellten Betondachsteine und Betonrohre mittels Fuhrwerken zu den Kunden transportiert und per Flaschenzug aufs Dach gehievt, steht dem Betrieb heute modernste Technik zur Verfügung: „Mit einem DAF XF aus der neuen Truck-Generation inklusive funkgesteuertem Atlas Ladekran sind wir ganz vorne mit dabei, wenn es um umweltbewusste Technik geht“, erklärt Betriebsleiter Heiko Eggers und fährt fort: „Unser Fahrzeug ist mit einem leistungsstarken PACCAR MX-13 Motor mit Drehmomentverstellung und einem 12-Gang TraXon-Getriebe der neuesten Generation für maximale Transporteffizienz ausgestattet. Moderne Aerodynamik und umfangreiche Gewichtsreduzierung sorgen für geringeren Spritverbrauch und Erhöhung der Nutzlast.“ Das moderne Außendesign macht den DAF XF zum attraktiven Baustoff-Lkw auf der Straße - „und der geräumige, moderne Innenraum das Fahren zum Vergnügen“, ergänzen Axel Gericke und Daniel Schädlich. Die beiden Mitarbeiter von Krüger Baufachzentrum sind bereits mit dem Fahrzeug unterwegs und loben den luftgefederten luxuriösen Fahrersitz, „der auch tiefe Schlaglöcher verzeiht und unsere Gesundheit nachhaltig schont.“ Das genial durchdachte Beleuchtungskonzept ermöglicht den Fahrern selbst bei schlechten Sichtverhältnissen die Baustoffe sicher und gefahrlos auf- oder abzuladen.

(v.li.) Betriebsleiter Heiko Eggers
mit Daniel Schädlich und Axel Gericke,
die den neuen DAF XF fahren.

150-jähriges Bestehen feiert das älteste Familienunternehmen in der Kernstadt, ‚Krügers Baufachzentrum‘ in diesem Jahr. Begonnen hat die Firmengeschichte am 1. Juli 1872 in der Südstraße neben dem Forstamt, sieben Jahre später erwarb Firmengründer Carl Leopold Krüger das Grundstück Westertor 238, heute Am Güterbahnhof 1 und baute den Betrieb auf. An sogenannten Handschlagtischen und in Eisenformen stellte der Dachdeckermeister mit vier Gesellen Betondachsteine und Betonrohre her und verkaufte sie.

Eines der ältesten noch vorhandenen Dokumente aus den ersten Geschäftsjahren ist eine Rechnung von 1897, aus der hervorgeht, dass Zementsäcke gegen Honiggläser getauscht wurden – Naturalienhandel also, der schon lange nicht mehr möglich ist. 1909 übernahm Krügers jüngster Sohn Heinrich Friedrich die Geschäfte. In den 20er Jahren erweiterte er den Baustoffhandel, zu dem auch ein Betonwerk in der Rüschstraße gehörte, um den Handel mit Bauholz, das per Schiff auf der Weser angeliefert wurde.

„Baustoffe zur Dämmung oder Zement, in Säcken abgefüllt, wurden hingegen per Bahn über ein separates Abstellgleis angeliefert und mussten mit Karren von den Mitarbeitern abtransportiert werden“, weiß Prokurist Heiko Eggers, der seit 1987 im Betrieb ist. Durch den Bau der Autobahn wurde das Betonwerk zur Holz- und Baustoffhandlung verlegt und eine Kiesbaggerei eröffnet, die in den 50er Jahren stillgelegt wurde. Nach dem Tode Heinrich Friedrichs dehnte sich unter Führung von Sohn Karl Krüger das Betonwerk auf das Gelände Am Güterbahnhof 18 aus, während Sohn Heinrich den Handel mit Holz, Baustoffen und Betonwaren leitete.

Vor genau 50 Jahren, also 1972 wurde ‚Krügers Baumarkt‘ Am Güterbahnhof 1 für Handwerker im Hoch- und Tiefbau wie für private Häuslebauer eröffnet – natürlich mit Werkzeug-Verkauf. „Bis dahin gab es noch keinen richtigen Verkaufsraum, das waren eher Lagerflächen mit einem Büro“, berichten Familienmitglieder. Wo heute der Eingangsbereich ist, war eine Durchfahrt, der rund 100 Quadratmeter große hintere Trakt wurde Ende der 80er Jahre angebaut. Heiko Eggers erinnert sich daran, dass sein Chef, Heinrich Krüger jun. als einer der Ersten in Hessisch Oldendorf an einer mechanischen Rechenmaschine mit Kurbel arbeitete und ein mobiles Telefon besaß, das „so groß wie ein Aktenkoffer war“.

Nach dessen Tod wurde Armin Heinrich Krüger Geschäftsführer in der fünften Generation. Heiko Eggers, seitdem Betriebsleiter berichtet von den „besonders innovativen 90er Jahren, in denen viel gebaut und investiert wurde. Damals haben wir uns in ‚Krügers Baufachzentrum‘ umbenannt, um uns von den Baumärkten abzusetzen, die wie Pilze aus dem Boden schossen.“ Anfang 2018 wurde der 400 Quadratmeter-Baustofffachmarkt renoviert, umgebaut und modernisiert, um für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein.

Im Jahre 1937 kaufte die Erbengemeinschaft Krüger das Gelände „Am Güterbahnhof 18“. In den dort befindlichen Hallen wurde in- und ausländisches Schnittholz gelagert.

Krügers Baumarkt im Jahre 1972

Krügers Baumarkt „Am Güterbahnhof, Aufnahme von 1982